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Besuche die Caracalla-Thermen in Rom

Geschichte, Architektur und Gründe für einen Besuch der UNESCO-Welterbestätte.

Künstlerin Sonja, zeitgenössische Landschaftsmalerin in Florenz, Italien

von Sonja | M.A. Innenarchitektur

Zeit: 4 Min.

| Update:

31. Mai 2026

Erstellt 11. Mai 2026

© 2026 Sonja Travel Artist

Caracalla-Thermen in Rom mit Blick auf das Caldarium, das die monumentalen Backsteinbögen des antiken römischen Badehauses zeigt

Im Frühling erstrahlen die Caracalla-Thermen in Rom im weichen Sonnenlicht

Als Künstlerin, die sich vom Mittelmeerraum inspirieren lässt, liebe ich es, die Caracalla-Thermen zu besuchen. Selbst wenn ich sie schon mehrfach erkundet habe, zieht mich ihre besondere Atmosphäre immer wieder an. Während du an ihren monumentalen Ziegelbögen und durch ihre weitläufigen Gärten streifst, wirkt es, als würde hier noch immer Wasser fließen — obwohl Roms Aquädukte längst zum Stillstand gekommen sind. Erfahre, warum dieses faszinierende UNESCO-Weltkulturerbe unbedingt zu deiner nächsten Reise nach Rom gehören sollte.

Zugang zu den Thermen

Monumente Roms

Rom Navigation

Die Caracalla-Thermen liegen an der Viale delle Terme di Caracalla, südlich des Circo Massimo. Ein kurzer, leicht ansteigender Weg führt dich von der Straße hinauf zur historischen Sehenswürdigkeit, wo du direkt ein Eintrittsticket kaufen kannst. Wenn du öffentliche Verkehrsmittel nutzt, ist die nächstgelegene Metro-Station Circo Massimo. Von dort erreichst du die Thermen am besten aus der Altstadt Roms.

Geschichte der Caracalla-Thermen

Antikes Rom

Kaiser Caracalla

Die Caracalla-Thermen sind die zweitgrößten Thermen Roms. Ihre hohen Gewölbe und mächtigen Mauern sind auch heute noch beeindruckend. Ursprünglich sind die Römer und Römerinnen in ihrer Freizeit hierhergekommen, um zu baden, sich mit Bekannten zu treffen, Sport zu treiben und zu entspannen.



Die Caracalla-Thermen wurden auf einer antiken Gartenanlage namens Horti Asiniani errichtet. Die älteren Strukturen sind in die Fundamente der Bäder integriert worden. Begonnen unter Kaiser Septimius Severus, wurden sie zwischen 212 und 216 n. Chr. unter seinem Nachfolger Caracalla fertiggestellt – daher der Name Terme di Caracalla.



Während des Gotenkrieges im Jahr 537 wurden die Aquädukte beschädigt, die die Caracalla-Thermen versorgten, und spätere Erdbeben setzten ihnen weiter zu. Das Gelände wurde aufgegeben und im 12. Jahrhundert schließlich als Steinbruch für Baumaterial genutzt. Heute werden in den Caracalla-Thermen auch Kunstausstellungen und Veranstaltungen unter freiem Himmel ausgerichtet.

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Besonderheiten der Caracalla-Thermen

Römisches Mosaik

Thermalbecken

Die Caracalla-Thermen sind ein Gesamtkunstwerk – und auch heute kannst du anhand verschiedener architektonischer Besonderheiten erahnen, wie wunderschön sie einst gewesen sein müssen. Diese Highlights sind mir während meiner Erkundungen besonders in Erinnerung geblieben:



➜  Architektur: Die Caracalla-Thermen, mit einer Fläche von rund 110.000 Quadratmetern und einer geschätzten Höhe von 44 Metern, haben mir anschaulich gezeigt, in welchen Dimensionen während der Antike gedacht wurde. Werte wie Beständigkeit und Größe werden hier durch die Architektur verkörpert.



➜  Gärten: In den Gärten der Thermen entspannten und trainierten die Römer und Römerinnen früher. Sie umgaben das Hauptgebäude und waren von einem Mauerring eingefasst, in dem sich einst Bibliotheken, Geschäfte und ein Xystum (eine offene Laufstrecke) befanden. In den Thermen fanden weit mehr Aktivitäten statt als Körperpflege.



➜  Badebecken: Die Spuren von Warm-, Heiß- und Kaltbädern laden dich dazu ein, die architektonische Vielfalt der Anlage im Detail zu entdecken. Das große, offene Schwimmbecken ist besonders beeindruckend: In den mächtigen Mauern lassen sich noch heute die Nischen erkennen, die mit Statuen und Kunstwerken geschmückt waren.



➜  Mosaiken: Die römischen Mosaiken sind für mich einer der Hauptgründe, die Caracalla-Thermen zu besuchen. Von geometrischen Mustern bis hin zu mythologischen Figuren lassen sie erahnen, wie viel Arbeit in dieses Gebäude gesteckt wurde. Besonders die Farbvielfalt der Steine ist bei antiken Überresten selten.

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Entdecke die Caracalla-Thermen

Wenn du römische Geschichte und historische Sehenswürdigkeiten liebst, dann empfehle ich dir, die Caracalla-Thermen zu besuchen. Obwohl sie in der Nähe des Kolosseums und der Via Appia liegen, werden sie oft noch übersehen. Vor allem im Frühling, wenn die Ruinen im weichen Sonnenlicht erstrahlen, laden sie dazu ein, bei einem Spaziergang zu entspannen. Wenn du eher belebte Plätze und Cafés suchst, sind sie wahrscheinlich nicht das Richtige für dich. Die Caracalla-Thermen haben auch meine mediterrane Reisekunst beeinflusst, insbesondere die Sammlung Primavera a Roma.



Falls deine nächste Reise nach Rom bevorsteht, sieh dir meinen Rom-Reiseplan an und finde heraus, was in mehr als einem Wochenende in der Ewigen Stadt möglich ist.

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Meine Reise

In dem Moment, als ich zum ersten Mal vor dem Kolosseum in Rom stand, veränderte sich etwas in mir. Seitdem prägen meine Reisen durch Italien meine mediterranen Landschaftsgemälde.

Künstlerin Sonja, zeitgenössische Landschaftsmalerin in Florenz, Italien

Kunst in Reisen verwandeln. Reisen in Kunst.

© Sonja Travel Artist 2025
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